Was bedeutet SCM-Aufbau?

Sie möchten expandieren, günstiger einkaufen oder neue Märkte erschließen? Das ist unsere Leistung beim Aufbau von Supply Chains:

Diagramm SCM-Aufbau

 

Kaufen, Transportieren, Lagern und Produzieren – das sind die vier Bausteine von Supply Chains. Oder Wertschöpfungsketten. Oder anders gesagt: Von dem was Sie tun, damit Ihr Kunde zufrieden ist. Die richtige Ausführung dieser Aufgaben entscheidet über den Erfolg Ihrer Kundenbeziehung. Dabei unterstütze ich Sie bei der Auswahl der richtigen Dienstleistern und dem Aufbau eigener Kapazitäten.

Wie kann ich Sie beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten unterstützen?

Erfolgreiche Supply Chains orientieren sich an den Kundenanforderungen und der Marke des Anbieters. Deshalb beginnen diese Projekte mit Zuhören und Verstehen. Darauf aufbauend können dann Alternativen für die Abläufe entwickelt werden – zum Beispiel der Aufbau eigener Kapazitäten versus Fremdbezug. Dem folgt dann eine Bewertung und die Auswahl der besten Lösung. Nach einem erfolgreichen Pilotauftrag erfolgt dann die Übergabe der fertigen Abwicklung. Sie können sich dabei auf Ihre Kunden konzentrieren und haben trotzdem alle Entscheidungen im Griff.

Für die Industrie

  • Aufbauen eines Low-Cost-Country-Sourcings (LCC-Sourcing)
  • Einrichten neuer Fertigungsmöglichkeiten oder Erweitern bestehender Kapazitäten
  • Outsourcing bisheriger Eigenleistungen
  • Aufbauen neuer Lieferwege im Export/Ausland

Für den Handel

  • Auswählen neuer Lieferanten für bestehende oder neue Produkte/Kundensegmente
  • Aufbauen einer Auslandsabwicklung/Export
  • Analyse der Wettbewerber in bestimmten Produktsegementen 
  • Aufbauen einer Veredelung oder einer eigenen Fertigung
  • Verbessern der Qualitätssicherung

Im Bereich e-Commerce

  • Outsourcing interner Aufgaben, wie z.B. Bildbearbeitung
  • Suchen neuer Hersteller – auch unter Umgehen bestehender Großhändlerstrukturen
  • Aufbauen einer eigenen Fertigung oder Veredelung unter Ihrer Marke
  • Verkürzung der Durchlaufzeiten Ihrer Aufträge
  • Auswählen von Software zur Verbesserung Ihrer internen Abläufe (Warenwirtschaft, Versandsystem, etc.)

Supply Chain Management

Wie werden Supply Chains aufgebaut? Organisch!

07. Dezember 2011 | Supply Chains bestehen im Prinzip wie die menschliche DNA aus vier Bausteinen: Kaufen (K), Produzieren (P), Lagern (L), Transportieren (T). In fast beliebiger Kombination ergeben sich daraus die Wertschöpfungsketten oder Supply Chains.  Einfache Lieferketten bestehen zum Beispiel nur aus den Komponenten Kaufen und Transportieren. So findet die Abwicklung eines Streckengeschäfts statt. Oder die klassische Eigenproduktion besteht aus den Komponenten Produzieren – Lagern – Liefern.

 

Mit diesen vier Bausteinen lässt sich somit fast jedes beliebige Geschäftsmodell abbilden. Eine Automobilfertigung besteht damit aus einem Baum an Variationen immer der gleichen Bausteine. K-P-L-T. Jede dieser Ketten steht ständig im Wettbewerb zu Alternativen: Ist die Kette des „Fremdbezugs“ (Kaufen - Lagern - Transportieren - Lagern) günstiger als die Kette „Eigenfertigung“ (Produktion - Lager)? Komme ich ohne Lagern aus? Wird das dann noch günstiger, oder habe ich zusätzliche Produktions- und Steuerungsaufwände? 

 

Die Herausforderung besteht in der Praxis darin, nicht jeden Tag das komplette Netzwerk in Frage zu stellen, aber im Gegenzug auch keine Einsparpotenziale zu verpassen. Es gilt die Segmente zu identifizieren, die das höchste Potenzial bieten. Diese werden dann ersetzt, ohne die restliche Struktur anzupassen. Dafür ist ein konsequentes Vertragsmanagement, klare Qualitätskriterien und eine einfache Abbildung der Alternativen Voraussetzung. Bei der Abbildung ist das KLTP-Modell daher sehr hilfreich.

 

Außerdem liegt großes Potenzial darin, die Strukturen der Zulieferer ebenfalls zu analysieren: Welche Leistungen kann man selbst günstiger erbringen, wo kann liegen die Kostentreiber des Lieferanten? Das muss nicht mit großem Aufwand verbunden sein, zumal wenn man sich bei der Analyse auch externer Kapazitäten bedient. Denn das Know-How muss beim Einkäufer einmal aufgebaut werden und steht dann bei jeder Verhandlung zu Verfügung.

 

Allerdings macht die organische Betrachtung von Supply Chains auch eine Schattenseite unserer Wertschöpfungsketten deutlich: Wie bei jedem lebenden Komplex unterliegt das System ständiger Veränderung. Genauso wie die natürliche DNS regelmässig repariert wird, muss auch das Wertschöpfungs-Netzwerk ständig aktualisiert, gepflegt und optimiert werden. Häufig werden die Mängel einer Supply Chain erst deutlich wenn es zu spät ist: Ein Lieferant fällt aus, Vormaterial ist nicht mehr verfügbar, Lieferwege unterbrochen oder Lager überfüllt. Eine regelmäßige Betrachtung nach dem Schema KPLT schärft den Blick auf Alternativen bei den Beteiligten. Die Reaktionen werden schneller, Vergleiche leichter und Zuständigkeiten klarer. Und die Möglichkeiten und Stärken der eigenen Organisation werden ebenfalls klarer wahrgenommen.

 

Sie möchten Ihre Wertschöpfung und Supply Chains transparenter machen? Neue Supply Chains aufbauen? Sie benötigen einen auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Werkzeugkasten für eine Optiierung Ihrer Wertschöpfung? Nutzen Sie meine Erfahrungen aus der Automobilindustrie: Per Email an henke@henke-scm.de oder unter 09941-4014507. Oder senden Sie mir einen Kommentar!